OWL1.8

Beschreibung:

Der OWL 1.8 sollte symmetrischer werden als seine Vorgänger. Dies haben wir durch die Verwendung von zwei symmetrisch angeordneten Wasserkühlern, sowie zwei symmetrischen Endtöpfen erreicht. Die Ölversorgung des Motors wurde durch eine neu entwickelte Ölwanne aus geschweißten Blechen verbessert. Auch der Benzintank wurde durch eine Ansaugmatte mit Kapillareffekt in seinem Schwappverhalten verbessert. Der Ansaugtrakt des Motors wurde umpositioniert, um eine optimale Anströmung des Heckflügels zu ermöglichen.

Im Fahrwerk konnte mit Kohlefaser-Koppelstangen sowie neuen gefrästen Aluminium-Umlenkhebeln weiter Gewicht gespart werden. Das selbst entwickelte Lenksystem wurde um einige Bauteile reduziert.

Durch den symmetrischen Aufbau ergaben sich neue Möglichkeiten für die Aerodynamik der Seitenkästen. Diese können bei weniger Luftwiderstand größeren Abtrieb erzeugen. Durch eine seitliche Anbindung des Heckflügels konnte die Anströmung enorm verbessert werden.

Der OWL1.8 nahm an der Formula Student Austria teil. Hier konnte das Team einen 4.Platz im Endurance, einen 3.Platz in der Fuel Efficiency, sowie einen 5.Platz im Gesamtranking erreichen.

 

Technische Daten:
Leistung: 60 kW (82 PS)
Gewicht: 222 kg

Chassis:
Stahlgitterrohrrahmen
Crashbox aus Aluwabenstruktur
Carbon Außenhaut und Aerodynamik aus Frontflügel und Heckflügel

Fahrwerk:
Radstand: 1610mm
Spurweite: vorne 1200 mm, hinten: 1170mm
Federung: KW Formula Student Dämpfer mit H&R Schraubenfedern, angelenkt über Pushrods
Reifen: vorne und hinten 7,0 x 10″ Hoosier Racing Slicks
Bremse: 4 außenliegende schwimmend gelagerte Bremsscheiben, vorne ISR 4 Kolben Sättel, hinten ISR 2 Kolben Sättel
Lenkung: selbst entwickeltes Zahnstangenlenkgetriebe mit selbstentwickeltem Winkelgetriebe

Motor:
wassergekühlter Reihenvierzylinder Suzuki GSX-R 600 Bj. 2011
Hubraum: 600 ccm
Motorsteuerung: Freiparametriesierbare Einspritzung und Zündung
Airbox: Strömungsoptimiert mit berechneter Saugrohrlänge für mehr Drehmoment,
Hybrid aus Carbon und Rapidprotoyping Verfahren, Drosselklappe als Irisblende ausgeführt

Antriebsstrang:
Kraftübertragung via Kette auf die Hinterachse
Sequentielles Sechsganggetriebe, im Motorgehäuse integriert
Schaltung Servoelektrisch mit automatischer Zündunterbrechung
Drexler Differential
Drexler Antriebswellen Spezialanfertigung

Elektronik:
Eigenentwicklung der Elektronik
Selbstentwickelte Leistungsplatinen
CAN- Bus System
Servoelektrische Schaltung und Kupplung
LiFePo Akku Überwachung
Launch-Control

Copyright © 2019 OWL Racing-Team an der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe e.V.